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Verantwortung für junge Menschen
zur beruflichen Entwicklung

AUSBILDUNG / STUDIUM

Die Schule ist vorbei … und nun?? Vielleicht stellst du dir diese Frage auch? Oder weißt du schon genau, was du in der Zukunft beruflich machen möchtest? Hier kannst du dir einen kleinen Eindruck verschaffen, welche unterschiedlichen Ausbildungsarten es gibt und wie dein beruflicher Werdegang aussehen kann:

Die schulische Ausbildung – Was ist das?

Schulische Ausbildung – Das bringt die Bezeichnung schon gut auf den Punkt! Hier erlernst du den Beruf ausschließlich an einer Schule. Diese Ausbildungen finden u. a. an Berufskollegs, Berufsfachschulen oder Fachakademien statt. Wie in der „normalen Schule“ auch, gehst du hier den ganzen Tag zum Unterricht und erlernst auf diese Weise den Ausbildungsberuf. In der Regel kannst du praktische Erfahrungen bei den Praktika sammeln.

Abhängig vom Ausbildungsgang kann die Dauer zwischen 1 und 3 ½ Jahren betragen. Auch die Zulassungsvoraussetzungen können je nach Ausbildungsgang unterschiedlich sein. Frage hier am besten direkt bei der (Berufs-)Schule nach.

Eine Ausbildungsvergütung erhälst du in der Regel nicht, da du nicht an einen Ausbildungsbetrieb gebunden bist. Erkundigen solltest du dich, ob Kosten für den Ausbildungsgang bzw. für die Schule entstehen. Öffentliche/staatliche Schulen sind kostenlos. Bei Schulen in privater Trägerschaft wird oft ein Schulgeld erhoben.

Nach der Ausbildung kannst du Weiterbildungsangebote –speziell für das Berufsfeld- in Anspruch nehmen, damit du zu einem späteren Zeitpunkt gegebenenfalls eine Führungsposition übernehmen oder dich selbstständig machen kannst.


Die betriebliche Ausbildung – Was ist das?

Im Gegensatz zur schulischen Ausbildung wirst du hier in einem Betrieb ausgebildet. Neben dem praktischen Erlernen der Fertigkeiten für den Beruf im Betrieb, besuchst du für die Theorie die Berufsschule (die sogenannte „duale Ausbildung“). Hier gibt es – abhängig vom Ausbildungsberuf – unterschiedliche Modelle wie zum Beispiel den wöchentlichen Berufsschulbesuch oder den Blockunterricht. Im Betrieb wirst du in die Arbeitsabläufe mit einbezogen und erlernst auf diese Weise die notwendigen Fertigkeiten, damit du nach deiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung den Beruf selbstständig ausüben kannst.

Abhängig vom Ausbildungsgang kann die Dauer zwischen 2 und 3 ½ Jahren betragen. Die schulischen Voraussetzungen sind auch hier sehr unterschiedlich bei den jeweiligen Ausbildungsberufen. Viele Betriebe erwarten mindestens einen Hauptschulabschluss. Frage dies am besten direkt bei dem Ausbildungsbetrieb nach.

Bei der betrieblichen Ausbildung schließt der Betrieb als dein zukünftiger Arbeitgeber mit dir einen Ausbildungsvertrag. Aus diesem Vertrag leiten sich Rechte und Pflichten für dich und auch für deinen Arbeitgeber ab. Der Arbeitgeber zahlt dir für deine Tätigkeit eine Ausbildungsvergütung. Die Höhe der Vergütung ist abhängig von dem Ausbildungsberuf.

Nach der Ausbildung kannst du Weiterbildungsangebote –speziell für das Berufsfeld- in Anspruch nehmen, damit du zu einem späteren Zeitpunkt gegebenenfalls eine Führungsposition übernehmen oder dich selbstständig machen kannst.


Duales Studium – Was ist das?

Bei dem dualen Studium kannst du ein Studium an einer Hochschule mit einer Berufsausbildung in einem Betrieb kombinieren. Der praxisbezogene Anteil ist hier deutlich höher als bei einem üblichen Studium.

Der große Vorteil: Bei dem dualen Studium gibt es unter anderem die Form eines ausbildungsintegrierten Studiums. Das bedeutet, dass du parallel zum Studium eine Ausbildung in einem Betrieb absolvierst. Kurz gesagt: Nach erfolgreichem Bestehen, besitzt du direkt zwei Abschlüsse, den Abschluss des Studiums sowie den Abschluss der Berufsausbildung.

Über eines musst du dir im Klaren sein: Durch die Kombination von beidem erhöht sich für dich als Studierender die Belastung. Oft werden Semesterferien verkürzt, Vorlesungszeiten verlängert und in der Regel dauern die dualen Studiengänge auch nur 3 bis 3 ½ Jahre.

Um mit dem Studium starten zu können, benötigst du in der Regel einen Ausbildungsvertrag mit dem Betrieb. Ähnlich wie bei der betrieblichen Ausbildung erhälst du für deine Tätigkeit eine finanzielle Vergütung.


Weitere Informationen findest du u. a. auf der Internetseite der Arbeitsagentur www.arbeitsagentur.de/bildung und unter www.berufenet.arbeitsagentur.de